Über minicles.de

minicles.de richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10

Die Idee:

minicles.de entstand als Idee im Dezember 2013 als mögliche Lernplattform für meine damaligen 8er. Zunächst nur für diese geplant, entwickelte sich der Gedanke rasch weiter: Im Internet gibt es zahlreiche teils gute teils (meiner Meinung nach) verbesserungswürdige naturwissenschaftliche Websites. Einige davon nutze ich regelmäßig selbst zur eigenen Weiterbildung und Unterrichtsvorbereitung. Allerdings ist das dort aufbereitete Wissen für Schülerinnen und Schüler häufig ungeeignet, weil es zu komplex ist oder nicht genug didaktisch vereinfacht wurde. Diese Lücke versuche ich mit minicles.de zu schließen.

Die Umsetzung

Seit Dezember 2013 beschäftige ich mich regelmäßig mit der Gestaltung der Website. Nach etwa einem Jahr Arbeit nahm sie langsam Form an und konnte veröffentlicht werden. Seither versuche ich die Website nach und nach mit mehr Themen zu füllen. Mittlerweile sind rund 400 Seiten online. Aufgrund der Bildungsplanreform in Baden-Württemberg und verschiedenen Rückmeldungen, wird sie zur Zeit vollständig überarbeitet.

Didaktische Rekonstruktion

Der wichtigste Satz steht wohl direkt am Anfang: minicles.de richtet sich hauptsächlich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10. Mein Ziel ist es Schülerinnen und Schülern Naturwissenschaften als Ganzes interessant, anschaulich und altersgemäß logisch näher zu bringen. Dies erfordert eine ständige sogenannte didaktische Rekonstruktion. Das bedeutet: Ich muss gelegentlich Abstriche machen, stark vereinfachen, bestimmte Inhalte ganz weglassen oder als Hilfe Ergänzungen, Verallgemeinerungen oder Vermenschlichungen vornehmen. Aus naturwissenschaftlicher Sicht sind daher manche Themen nicht korrekt dargestellt, dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ich bitte dies in beiderlei Hinsicht zu berücksichtigen.

Minicles und das “markert’sche Teilchenmodell”

Als Minicles (daher auch der Name der Website) bezeichne ich meine kleinen Männchen und Figuren. Diese helfen mir einen komplexen naturwissenschaftlichen Inhalt anschaulich darzustellen. Ich setzte diese auch ganz bewusst im Unterricht ein. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler dazu sind durchwegs positiv. Aus Naturwissenschaftlicher Sicht sind sie mit Atomen oder Teilchen gleichzusetzen. Nun weiß ich, dass diese Vermenschlichung zahlreichen Personen Bauchschmerzen bereitet: “Zu kindlich.” , “zu albern”, “unnaturwissenschaftlich”. Diesen möchte ich folgendes ans Herz legen: 1. Auch für mich war es anfangs durchaus befremdlich beispielsweise Atome mit Gesichtern und Ärmchen zu malen, hatte man mir doch während der Schule und dem Studium stets eingebläut: “Atome sind Kugeln.” Ich realisierte jedoch sehr schnell, dass für Schülerinnen und Schülern dadurch viele Aspekte wesentlich einfacher zu verstehen sind. 2. In den Naturwissenschaften arbeiten wir grundsätzlich mit Modellen. Auch meine Minicles sind ein mögliches Modell und als solches lehre ich es. 3. Noch wirklich nie hat ein Mensch ein Atom mit eigenen Augen gesehen. Das was wir sehen können sind elektronische Bilder von Messungen von Objekten und deren Oberfläche. Diese Bilder interpretieren wir. Was tatsächlich ist, wissen wir nicht. 4. Die Schulchemie (Klasse 5-10) endet ungefähr im Jahr 1930 mit dem Bohr’schen Atommodell. Danach schließen sich Theorien wie die Orbitaltheorie oder quantenmechanische Theorien an. Die Schulchemie ist folglich bereits seit ca. 85 Jahren veraltet. Dennoch tun wir so, als würden wir den Schülerinnen und Schülern die absolute reine Wahrheit beibringen. Wenn jedoch das was wir lehren eh nicht mehr wissenschaftlich korrekt ist, dann spricht meiner Meinung nach auch nichts dagegen, uns und den Schülerinnen und Schülern das Leben zu erleichtern, indem wir ein anschauliches schülerorientiertes Modell einsetzen. Ich kann nur jeden Kollegen dazu ermuntern es auszuprobieren. Ihre Schüler und Schülerinnen werden es Ihnen danken, dessen bin ich mir sicher.
Über minicles.de Wichtiger Hinweis zu Experimenten Fehler gefunden? Impressum
minicles.de
Naturwissenschaften begreifen
Impressum Impressum Fehler gefunden? Fehler gefunden? Hinweis: Experimente Hinweis: Experimente Zwei Zeichnungen einer Schülerin, wie sie sich die Reaktion von Kupfer und Schwefel (links) und Zink und Schwefel (rechts) vorstellt. Die Teilchen heiraten.
© F. Markert 2015
Chemie