Das 1. Newton’sche Gesetz

Newton verfasste drei Grundgesetze. Die Zusammengefasst als die Grundgesetze der Mechanik bezeichnet werden. Das erste Grundgesetz leitet sich aus der “Wirkung von Kräften” ab. Ein Körper bleibt so lange in Ruhe oder in gleichförmiger Bewegung (konstante Richtung und Geschwindigkeit), wie keine äußere (resultierende) Kraft auf ihn einwirkt.

Beispiel: Tauziehen

Zwei Gruppen treten im Tauziehen gegeneinander an. Nun wirkt in beide Richtungen eine Kraft. Sind beide Gruppen jedoch gleich stark, so kann keine Gruppe gewinnen, weil sich ihre Kräfte gegenseitig aufheben. Die resultierende Kraft ist Null. Der “Wimpel” in der Mitte bleibt in Ruhe. Kommt jedoch eine weitere Person hinzu und egal wie stark sie ist, verändert sie doch das Kräftegleichgewicht. Die Gruppe die mehr Kraft erzeugt, gewinnt den Wettkampf. Durch die zusätzliche Person und deren Kraft ergibt sich eine äußere resultierende Kraft auf den Wimpel. Diese berechnet sich mit: F R  = F Gruppe  - F grün .

Beispiel: Apfelbaum

Ein Apfel an einem Ast wird von der Kraft der Erde angezogen. Dennoch fällt er nicht hinunter. Denn der Ast übt eine Gegenkraft zur Kraft der Erde aus. Kraft und Gegenkraft sind gleich groß. Die äußere resultierende Kraft ist somit gleich Null. Kommt nun “von außen” jemand dazu und will diesen Apfel pflücken, so muss er dazu Kraft aufwenden. Die Kraft der Erde und die Kraft des Pflückers ergeben eine neue gemeinsame Kraft. Diese ist größer als die Kraft des Astes. Damit verändert sich die äußere resultierende Kraft und der Apfel fällt zu Boden (sofern er nicht aufgefangen wird).
Fgrün   =   Fblau FGruppe    =      Fblau        +      Flila Fgrün FAst FErde FAst FErde FPflücker Allgemeines  Definition und Beispiele Kraft und Gegenkraft  Erklärung und Beispiele Das 1. newton’sche Gesetz Hinweis: Experimente Hinweis: Experimente Fehler gefunden? Fehler gefunden?
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