Was ist elektrischer Strom?

Elektrischer Strom sind Elektronen, die sich vom Minus-Pol zum Plus-Pol bewegen. Dabei transportieren die Elektronen Energie. Diese Energie können „Verbraucher“ nutzen um zu arbeiten. Bereits in der Antike hatte man festgestellt, dass man gelegentlich und ganz unerwartet man von Objekten oder anderen Personen eine „gewischt“ bekommt. Damit ist kein Schlag gemeint, sondern ein kleiner Blitz zwischen beiden Körpern. Die antiken Griechen erkannten, dass besonders ein Material schien für dieses Phänomen häufig verantwortlich war - der Bernstein. Auf altgriechisch trägt er den Namen „èlektron“. Der Begriff Elektrizität leitet sich von diesem Wort ab. Etwa 2000 Jahre später erkannten Naturwissenschaftler, dass Atome sich aus drei verschiedenen sogenannten Elementarteilchen zusammensetzen. Eines davon besitzt eine negative Ladung und ist für den Effekt des Bernsteins verantwortlich. Diesem gab man daher die Bezeichnung „Elektron“. Sofern Elektronen die Möglichkeit dazu haben, bewegen sie sich zu positiv geladenen Objekten hin.   Was ist nun Strom? Korrekterweise sollte man zunächst eigentlich den Begriff „elektrischer Strom“ verwenden. Ein „Strom“ ganz allgemein ist etwas, das sich von einem Ort zu einem anderen Ort bewegt. Beispielsweise wird ein Fluss als „Strom“ bezeichnet oder spricht man vom Verkehrsstrom auf der Autobahn. „Elektrischer Strom“ sind demnach Elektronen die sich vorwärts bewegen - nämlich vom Minus-Pol zum Plus-Pol. Die elektrische Ladung, die sie dabei transportieren, können elektrische Geräte nutzen.

Gleichstrom und Wechselstrom

Bei Gleichstorm (DC) wandern alle Elektronen ständig in die gleiche Richtung. Bei Wechselstorm (AC) ändern die Elektronen ständig ihre Richtung. Bei einer Batterie ist eindeutig festgelegt welcher Pol der Minus-Pol und welcher der Plus-Pol ist. Dies kann sich auch nicht verändern. Daher können die Elektronen immer nur in die gleiche Richtung fließen. Man spricht von Gleichstrom. International wird Gleichstrom mit DC für “direct current” abgekürzt. Aus einer Steckdose kommt jedoch kein Gleichstrom sondern Wechselstrom. Bei diesem tauschen Minus-Pol und Plus-Pol ständig die Positionen. Die Elektronen wandern einen kurzen Augenblick in die eine Richtung, dann in die andere, wieder in die erste und so weiter. In Deutschland hat der Wechselstrom aus der Steckdose eine Frequenz von 50 Hertz. Das bedeutet in einer Sekunde fließt der Strom 50 mal in die eine und 50 mal in die andere Richtung. Wechselstrom ändert folglich 100 mal in der Sekunde seine Richtung. Rechnet man dies um, so folgt: Alle 10 ms wechselt der Strom seine Richtung. International wird Wechselstrom mit AC für “alternating current” abgekürzt.
Hinweis  Vorsicht Falle! Allgemeines Wirkung des Stroms
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Was ist elektrischer Strom? Hinweis: Experimente Hinweis: Experimente Fehler gefunden? Fehler gefunden? Bernstein: © Hannes Grobe CC-BY-SA 2.5 Weiter Weiter Zurück Zurück
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