Die Spannung “U”

Die Spannung “U” ist der Energieunterschied zwischen Minus- und Plus-Pol. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Elektronen wandern. Sie wird mit einem parallel angeschlossenem „Voltameter“ gemessen. Ihre Einheit ist das Volt „V“. In Schulbüchern finden sich teilweise verschiedene Erklärungsansätze für die elektrische Spannung. Die hier dargestellte Erklärung fußt auf einer eher chemischen Vorstellung, als sogenannten Potentialunterschied zwischen zwei Halbzellen.   Jede Stromquelle, wie beispielsweise eine Batterie, hat zwei Bereiche - einen Minus- und einen Plus-Pol. Zwischen diesen beiden Bereichen existiert ein Energieunterschied. Dieser Energieunterschied ist die „elektrische Spannung“ und wird mit „U“ abgekürzt. Verbindet man den Minus- und den Plus-Pol durch einen Stromkreis miteinander, so versucht das “System” diesen Energieunterschied auszugleichen. Die Elektronen werden dazu angeregt sich zum Plus-Pol zu bewegen. Dabei nehmen sie die „überschüssige Energie“ mit. Die Spannung (der Energieunterschied) ist folglich dafür verantwortlich, dass im Stromkreis überhaupt etwas passiert. Ohne sie würden die Elektronen sich nicht vom Minus-Pol zum Plus-Pol bewegen. Die Spannung wird in Volt gemessen und angegeben. Der Name leitet sich von dem italischenischen Physiker “Alessandro Volta” ab. Dieser gilt mit der Erfindung der Batterie als einer der Begründer der Elektrizitätslehre. „Ein Volt“ ist folgendermaßen definiert: „Fließt eine Stromstärke von einem Ampere durch einen Leiter und erzeugt dabei eine Leistung von genau einem Watt, so liegt eine Spannung von einem Volt an.“ Ab welcher Spannung für den Menschen eine Gefahr besteht, lässt sich nicht ohne weiteres beantworten. Es kommt immer auf die Umstände an. Außerdem spielt nicht nur die „elektrische Spannung“ eine Rolle, sondern auch die “Stromstärke”, der persönliche “elektrische Widerstand” der Person und die Zeit. Wenn dich das Thema interessiert, dann lies bei folgendem Thema “Wann wird Strom gefährlich” weiter. 1 V = 1 Volt 0,001 V = 1 mV 1000 V = 1 kV Um die Spannung zu messen, wird ein sogenanntes „Voltameter“ benötigt. Es misst den Energieunterschied zwischen zwei Bereichen. Damit es richtig arbeiten kann, muss es parallel zum Verbraucher in den Stromkreis eingebaut werden. Ansonsten liefert es kein Ergebnis.       Beispiel: Das Voltameter ( V ) misst auf der linken Seite drei Energie-Portionen. Auf der rechten Seite vom Lämpchen befinden sich jedoch keine Energie- Portionen mehr, da die Elektronen alle Energie an das Lämpchen abgegeben haben. Dort misst das Voltameter folglich Null Energie-Portionen. Aus diesen beiden Werten bestimmt es den Energieunterschied bzw. die Spannung. In diesem Fall beträgt sie daher „Drei“.
Allgemeines Die Spannung in einer Reihenschaltung Die Spannung in einer Parallelschaltung
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Die Spannung “U” Hinweis: Experimente Hinweis: Experimente Fehler gefunden? Fehler gefunden? Weiter Weiter Zurück Zurück
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