Hebel und Hebelgesetz

Mit Hilfe eines Hebels lässt sich Kraft sparen. Jeder Hebel besteht aus mindestens einem Hebelarm und einem Drehpunkt. Dabei gilt, je länger der Hebelarm, desto weniger Kraft wird benötigt.

Hebel

Bei dem Begriff „Hebel“ denken vermutlich die meisten Personen zunächst einmal etwas wie eine Handbremse oder auch eine Türklinke. Im Alltag begegnen einem jedoch noch viel mehr Hebel, beispielsweise bei Schaukeln auf Kinderspielplätzen. Und das „Hebelgesetz“ gilt noch bei vielen weiteren Objekten, die vermutlich nur wenige mit einem Hebel direkt in Verbindung bringt, beispielsweise unseren Arm oder einen Baukran. In den Naturwissenschaften und der Technik versteht man unter einem Hebel eine “Konstruktion” mit der Kraft  gespart werden kann. Technisch betrachtet besteht jeder Hebel aus mindestens einem “Hebelarm” und einem Drehpunkt (auch Angelpunkt) genannt, um welchen sich der Hebelarm dreht. Je länger der Hebelarm ist, umso weniger Kraft benötigt man, wenn man den Hebel „betätigt“. Natürlich unter der Annahme, dass man den Hebelarm an seinem äußersten Punkt benutzt und nicht schon weiter vorne, näher am Drehpunkt.

Beispiele aus Natur und Technik

Hebel sind keineswegs die Erfindung des Menschen. Vielmehr hat der Mensch sich in der Natur Lösungen abgeguckt, diese analysiert und aus diesem Wissen Maschinen entwickelt, die als Hebel fungieren.        In der Natur:    Technische Anwendungen:
Drehpunkt Hebelarm Drehpunkt Hebelarm 1 Hebelarm 2 Allgemeines Experiment  Der einseitige Hebel Zweiseitige Hebel   Wippe Hebel und Hebelgesetz Hinweis: Experimente Hinweis: Experimente Fehler gefunden? Fehler gefunden?
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Naturwissenschaften begreifen
•	Arm des Menschen •	Schlagbaummechanismus vom Wiesen-Salbei. •	Ein- und Ausfahren von Katzen-Krallen. •	Ein- und Ausklappen von Giftzähnen bei Schlangen. •	Türklinken, Brechstangen, Nussknacker oder Schere •	Wippe •	Motor •	Fahrradpedale •	Kräne Zurück Zurück Weiter Weiter
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