Experiment 1: Massenverhältnis bei Kupfersulfid

Durchführung:

Ein Kupferblech wird abgewogen, in ein Reagenzglas gegeben und Schwefel im Überschuss wird zugesetzt. Mit Hilfe eines Luftballons wird das Reagenzglas verschlossen und in ein Stativ eingespannt. Zusammen erhitzt man das Gemisch bis die Reaktion einsetzt. Der überschüssige Schwefel kann durch weiteres erhitzen abgetrennt werden. Anschließend holt man das entstandene Kupfersulfid aus dem Reagenzglas und wiegt dessen Masse.  

Messung:

Masse Kupfer     =  2,13 g Masse Kupfersulfid  =  2,67 g

Auswertung:

Durch das “Gesetz der Massenerhaltung” lässt sich aus der Differenz beider Messwerte auf den umgesetzten Schwefel schließen. Masse Schwefel  =   Masse Kupfersulfid  -   Masse Kupfer =   2,67 g -   2,13 g =   0,54 g Aus der Masse des eingesetzten Kupfers und des benötigten Schwefels wird das Massenverhältnis bestimmt. Massenverhältnis: (m) Kupfer   :   (m) Schwefel   =   2,13 : 0,54 bezogen auf 1 g Schwefel: (m) Kupfer   :   (m) Schwefel   =   3,94 : 1

Wiederholung mit anderen Massen:

Das Experiment wird mit anderen Massen wiederholt: (Hier auftretende

Ergebnis:

Das Massenverhältnis zwischen Kupfer und Schwefel beträgt immer etwa gleich viel. Führt man dieses Experiment mit sehr exakten Waagen durch, so erhält man immer den genau gleichen konstanten Wert. Nämlich 3,97 Gramm zu 1 Gramm. Das bedeutet, möchte man beispielsweise Kupfersulfid herstellen, so benötigt man für jedes Gramm Schwefel genau 3,97 g Kupfer. Setzt man 5 Gramm Schwefel ein, benötigt man 5 • 3,96 = 19,85 Gramm Kupfer.
Geeignet als Schülerversuch bei guten Bedingungen Das Gesetz des konstanten Massen-verhältnisses
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