Die Siedetemperatur

Die Siedetemperatur gibt an, bei wie viel Grad ein Stoff vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand übergeht ( siedet / verdampft ). Auch die Siedetemperatur ist wie die “Schmelztemperatur” eine eindeutig messbare Eigenschaft. Sie gibt an, bei wie viel Grad der Stoff siedet. Das heißt, bei welcher Temperatur er vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand wechselt. Viele Erklärungen zur Schmelztemperatur können auf die Siedetemperatur übertragen werden. Flüssiges Wasser siedet ( kocht / verdampft ) zum Beispiel bei 100°C. Bei genau dieser Temperatur geht es von seinem flüssigen in den gasförmigen Aggregatzustand über. 100°C ist folglich die Schmelztemperatur von Wasser. Auch die Siedetemperatur unterscheidet sich von Stoff zu Stoff. Wie hoch sie jeweils ist, kann man Tabellen in Büchern oder dem Internet entnehmen. (Trink-) Alkohol - chemisch “Ethanol” - besitzt einen etwas kleinere Siedetemperatur als Wasser. Sie liegt bei 78°C. Unterhalb dieser Temperatur ist (Trink-) Alkohol flüssig, oberhalb davon bereits gasförmig. Das sich die Siedetemperatur von Wasser und (Trink-) Alkohol um ein paar Grad unterscheiden, nutzt man beispielsweise bei der Destillation von Alkohol ( Brandweinherstellung ). Kochsalz hat verglichen mit Wasser oder (Trink-) Alkohol eine viel höhere Siedetemperatur. Diese liegt bei 1 461°C. Man benötigt daher viel mehr Energie um Kochsalz anstelle von Wasser zu sieden.

Die Kondensationstemperatur

Die Kondensationstemperatur gibt an, bei wie viel Grad ein Stoff vom gasförmigen in den flüssigen Aggregatzustand übergeht ( kondensiert ). Wird zusätzlich der Druck berücksichtigt, spricht man vom Kondensationspunkt. Die Siedetemperatur gibt an, bei wie viel Grad Celsius ein Stoff siedet. Das heißt, bei welcher Temperatur er von seinem flüssigen Aggregatzustand in den gasförmigen Aggregatzustand wechselt. Kehrt man diesen Vorgang um, so spricht man von “kondensieren” und der Kondensationstemperatur. Diese Bezeichnung ist allerdings sehr untypisch und wird kaum verwendet. Berücksichtigt man hierbei auch den “Druck” so, spricht man korrekterweise vom Kondensationspunkt. Vergleiche dazu auch: “Die Erstarrungstemperatur .
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