Die Schmelztemperatur

Die Schmelztemperatur gibt an, bei wie viel Grad ein Stoff vom festen in den flüssigen Aggregatzustand übergeht ( schmilzt ). Im Gegensatz zum “Geschmack”, “Geruch” oder “Farbe” usw. - also Eigenschaften die jeder ein bisschen anders wahrnimmt - handelt es sich bei der Schmelztemperatur um eine eindeutig messbare Eigenschaften. Sie gibt an, bei wie viel Grad der Stoff schmilzt. Das heißt, bei welcher Temperatur er vom festen in den flüssigen Aggregatzustand wechselt. Gefrorenes Wasser - uns besser bekannt als Eis - schmilzt zum Beispiel bei 0°C. Bei genau dieser Temperatur geht es von seinem festen in den flüssigen Aggregatzustand über. 0°C ist folglich die Schmelztemperatur von Wasser. Die Schmelztemperatur unterscheidet sich von Stoff zu Stoff. Wie hoch sie jeweils ist, kann man Tabellen in Büchern oder dem Internet entnehmen. Eisen hat verglichen mit Wasser eine viel höhere Schmelztemperatur. Diese liegt bei 1 538°C. Man benötigt daher viel mehr Energie um Eisen anstelle von Wasser zu schmelzen. (Trink-)Alkohol - chemisch “Ethanol” - besitzt eine sehr geringe Schmelztemperatur. Sie liegt bei - 114°C. Unterhalb dieser Temperatur ist (Trink-)Alkohol fest, oberhalb davon bereits flüssig.

Hinweis: Zersetzungstemperatur

Nicht alle Stoffe besitzen eine Schmelztemperatur. Es gibt Stoffe, die sich zersetzen bevor sie schmelzen. Solche Zersetzungen geschehen vor allem sehr häufig wenn die Erwärmung ohne Sauerstoff stattfindet. Man spricht dann von der Zersetzungstemperatur.

Hinweis: Erweichungstemperatur

Andere Stoffe wie Glas schmelzen hingegen nicht wirklich. Viel mehr wird Glas, das stark erhitzt wird, immer weicher. Dadurch lässt sich das Glas in verschiedenste Formen bringen. Man spricht von der Erweichungstemperatur. .
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