Brennbar und brandfördernd

Ein Stoff ist “brennbar”, wenn er selbst verbrennen kann. Als “brandfördernd” bezeichnet man hingegen einen Stoff, der eine Verbrennung verstärkt. Im Alltag verwechselt man sehr gerne die Eigenschaften “brennbar” und “brandfördernd” miteinander. Dabei handelt es sich jedoch um zwei völlig verschiedene Eigenschaften. Wer ein bisschen sprachliches Verständnis besitzt, erkennt den Unterschied jedoch sehr schnell. Als „brennbar“ wird ein Stoff bezeichnet, wenn er selbst brennen kann. Das ist zum Beispiel bei Papier, Benzin oder Erdgas der Fall. Ein „brandfördernder“ Stoff brennt hingegen nicht. Er unterstützt aber aufgrund seiner Eigenschaft jeden anderen Brand. Auf das dazu nächstliegende Beispiel kommen vermutlich nur wenige - nämlich Sauerstoff. Ohne Sauerstoff funktioniert keine Verbrennung. Sauerstoff ist folglich brandfördernd. Sauerstoff selbst brennt aber nicht. Naturwissenschaftler verwenden eindeutige Symbole um ( gefährliche ) Stoffe zu kennzeichnen. So gibt es auch je ein Symbol für brennbare und eins für brandfördernde Stoffe. Als kleine “Eselsbrücke” kann man beide Symbole ganz gut an dem “O” unterscheiden. Das “O” kommt nur in brandfördernd vor. Einige der Beispiele zu brennbaren und brandfördernden Stoffen wirst du sicherlich aus dem Alltag kennen, andere sind dir vielleicht neu: Brennbar: Holz, Kohle, Benzin, Alkohol, Wolle, Wachs, Papier, Stroh, Mehl, ... Brandfördernd: Sauerstoff, Kaliumpermanganat, Kaliumnitrat, ...
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Das Branddreieck Allgemeines  Unterschied brennbar und brandfördernd Der Zerteilungsgrad und das Prinzip der Oberflächen-vergrößerung Kriechende Dämpfe Zurück Zurück Weiter Weiter