Fette

Fette sind ungesund. So lautet zumindest eine gängige Aussage, die man sicherlich von  vielen Personen hören kann. Unrecht haben sie damit nicht, jedoch wie so oft auch nicht recht. “Das Gute an Fetten” Fette sind sehr energiereich. Sogar energiereicher als “Kohlenhydrate”. Aus dieser Sicht würden sie sich daher sehr gut als Hauptenergielieferant eignen. Außer als Energiequelle benötigt der Körper sie zudem für / als: Aufbau von Zellbestandteilen Aufnahme bestimmter Vitamine Isolation gegen Kälte und Wärmeverlust (als Fettschicht) Energiereserve Der Tagesbedarf an Fetten liegt bei einem Erwachsenen je nach Alter und Größe zwischen 1 Gramm und 1,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. “Das problematische an Fetten” Eine Ernährung ganz ohne Fette (sofern das überhaupt möglich ist) ist genauso problematisch wie zu viel Fett, dass man mit der Nahrung zu sich nimmt. Ohne Fett könnten die oben aufgelisteten Tätigkeiten nur schwer erfüllt oder gar nicht erfüllt werden. Wer beispielsweise abnehmen will und Salat ganz ohne Öl zu sich nimmt, tut sich damit keinen Gefallen. Denn manche Vitamine können nur mit Fett vom Körper aufgenommen werden (vgl. “Vitamine”). Das größte Problem an Fetten ist, dass sie sich in vielen Nahrungsmitteln verstecken. Dadurch nimmt man sie zu sich ohne es wirklich zu merken. Der Tagesbedarf ist sehr schnell erfüllt. Jedes weitere Gramm Fett das man nun zu sich nimmt, wird vom Körper verwendet um eine Fettreserve, das sogenannte Depotfett anzulegen. Nach einiger Zeit sieht man diese Ernährung an Bauch, Hüften und anderen Stellen. Neben Übergewicht können auch Herz- und Kreislauf-Erkrankungen und weitere Wohlstandkrankheiten die Folge sein. Fette aus chemischer Sicht Man kann zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten unterscheiden, die man über die Nahrung zu sich aufnimmt. Der Grundbauplan ist dennoch bei beiden “Sorten” grundsätzlich gleich. Ein Fett-Teilchen setzt sich aus Glycerin und drei Fettsäuren zusammen. Letztere können sehr unterschiedlich gebaut sein und lassen sich wieder in gesättigte und ungesättigte Fettsäuren unterscheiden. Einige der Fettsäuren können wie bestimmte Aminosäuren nicht vom Körper selbst hergestellt werden. Sie müssen daher auch mit der Nahrung aufgenommen werden und werden als essentielle Fettsäuren  bezeichnet.
© F. Markert 2015
Allgemeines Nachweis Fette
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